Zwischen Tradition und Innovation: Das Handwerk wird digital

 

Die Digitalisierung der Wirtschaft erreicht das Handwerk. Aktuell verfügen 95 Prozent der Handwerksbetriebe über eine eigene Website, 58 Prozent setzen Software-Lösungen für die Steuerung ihrer betrieblichen Abläufe ein und ein Viertel (25 Prozent) nutzt moderne digitale Technologien.

Das hat eine repräsentative Untersuchung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom in Zusammenarbeit mit dem ZDH ergeben. Befragt wurden 504 Handwerksbetriebe in Deutschland. „Handwerksbetriebe, die konsequent digitale Technologien einsetzen, gewinnen Zeit für ihre eigentliche Aufgabe: das Handwerk“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Trotz der großen Offenheit gegenüber digitalen Anwendungen kommen sie noch längst nicht in allen Handwerksbetrieben zum Einsatz. Nach den Ergebnissen der Untersuchung verwendet nur jeder zehnte Betrieb (10 Prozent) so genannte Tracking-Systeme. Damit können zum Beispiel Lagerbestände von Werkstoffen ermittelt und Lieferwege am Computer nachverfolgt werden.

Noch haben viele Handwerksbetriebe Schwierigkeiten, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln und umzusetzen. Laut Befragung sagt mehr als die Hälfte der Handwerker (56 Prozent), dass die Digitalisierung für ihren Betrieb eine große Herausforderung darstellt. Drei von zehn (29 Prozent) haben Probleme, die Digitalisierung zu bewältigen. Rund ein Viertel (23 Prozent) gibt sogar an, dass sie die Existenz ihres Betriebes als Folge der Digitalisierung gefährdet sehen. „Die Digitalisierung ist für viele Unternehmen schwer zu durchblicken“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Umso wichtiger ist es, Hilfe anzunehmen, sich beraten zu lassen und in digitale Lösungen zu investieren.“

Externe Unterstützung ist auch deshalb von Bedeutung, weil das Handwerk unter einem Mangel an Mitarbeitern mit Digitalkompetenz leidet. Um die Digitalisierung in kleinen und mittleren Handwerksunternehmen voranzutreiben, hat der Zentralverband des Deutschen Handwerk (ZDH) das Projekt „Kompetenzzentrum digitales Handwerk“ initiiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.handwerkdigital.de.

 

Auch der Bundesverband DIE KMU-BERATER hat das Thema Digitalisierung auf der Agenda. So wurde u.a. eine Arbeitsgruppe zu den Themen ITK und Digitalisierung gestartet, in der auch Thorsten Leplow, Senior Partner bei BrandtPartners, involviert ist.

Haben Sie Interesse an einem Austausch bezüglich Digitalisierung im Handwerk? Für Rückfragen steht Ihnen Thorsten Leplow telefonisch unter 040-8000 84-50 oder per E-Mail thorsten.leplow@brandt-partners.com gerne zur Verfügung.

Die Bitkom-Studie “Zwischen Tradition und Innovation: Das Handwerk wird digital” finden Sie hier.

 

Über DIE KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e.V.

Der Verband DIE KMU-BERATER – Bundesverband freier Berater e.V. ist ein deutschlandweit überregional organisierter Zusammenschluss von freien Beratern für Klein- und Mittelstandsunternehmen (KMU). Die Mitglieder sind spezialisiert auf pragmatische Beratung und Betreuung mittelständischer Unternehmer/innen.

Auf Basis klarer Aufnahmekriterien und Beratungsgrundsätze sorgt der Verband für die Sicherung einer unabhängigen und qualifizierten Beratung.

Die Mitarbeit im Verband dient

  • dem Erfahrungsaustausch in Fach- und Regionalgruppen,
  • der Fort- und Weiterbildung über “Die KMU-Akademie”,
  • der Entwicklung von Beratungskonzepten und Kooperationen.

Daraus ziehen die Berater und ihre Kunden gleichermaßen Nutzen. So wird durch Beratung konsequent und nachhaltig Erfolg für die Mandanten realisiert.

Mehr Informationen zum Verband finden Sie unter www.KMU-Berater.de.

 

Über Thorsten Leplow

Thorsten Leplow ist seit Juni 2016 Senior Partner bei BrandtPartners. Seit Anfang 2017 ist Thorsten Leplow Mitglied im Bundesverband DIE KMU-BERATER und in der Regionalgruppe Nord aktiv.

Seine Leistungsschwerpunkte liegen in der IT-Beratung und Digitalisierung von Geschäftsmodellen mit dem Schwerpunkt auf IT Prozess Management, Erarbeitung und Umsetzung von Strategien zur Optimierung der IT-Wertschöpfung auf Basis von Cloud Lösungen sowie in der Übernahme von Projekt- und Programm Managementverantwortung.

Weiterführende Informationen über BrandtPartners finden Sie unter www.Brandt-Partners.com.

 

 

 

Bildquelle: pixabay | DIE KMU-BERATER