Strategische Unternehmensentwicklung im digitalen Zeitalter

 

 

Nur 27 Prozent der Klein- und Mittelstandsunternehmer fühlt sich gut gerüstet für die digitale Transformation so das Ergebnis des IHK-Unternehmensbarometers zur Digitalisierung 2017. Gleichzeitig sind Unternehmer heute gefordert, neue unternehmerische Lösungen zu finden, um langfristig erfolgreich zu sein.

 

In seinem Fachbeitrag in den KMU-Berater-News 02/2018 zeigt Jan Brandt auf, wie Unternehmer sich die Digitalisierung und technologischen Möglichkeiten zunutze machen und in die strategische Geschäftsausrichtung einbauen können.

Jan Brandt ist Gründer und Managing Partner der BrandtPartners Group und verantwortete bis Oktober 2018 das Vorstandsressort Digitalisierung im Verband Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e.V.

Die komplette Ausgabe der KMU-Berater-News 02/2018 finden Sie hier.

 

 

Wie kann die Unternehmens- und Geschäftsmodell-Transformation durch Digitalisierung wirksam umgesetzt werden?

Stillstand bringt Rückstand besagt ein Sprichwort. Deshalb suchen, finden, testen und gehen erfolgreiche Unternehmer immer wieder neue unternehmerische Wege. Dabei revolutioniert man nicht immer gleich die gesamte Wertschöpfung. Vielmehr geht es um die Nutzbarmachung technologischer Möglichkeiten.

Die Integration von Plattformen in das zukünftige Geschäftsmodell eröffnet neue Möglichkeiten und Chancen: Zum einen rund um den Kontakt und die Interaktion mit dem Kunden oder aber in der Zusammenarbeit mit anderen Anbietern im Rahmen von Kooperationen.

Erfolgreiche „Digitalisierung“ wird oft mit Plattformunternehmen wie Amazon, Google, Airbnb, Uber et cetera verbunden. Diese Unternehmen stehen als schillernde Beispiele für Veränderungen der klassischen Consumer-Märkte. Doch welchen Weg können Klein- und Mittelstandsunternehmer im Rahmen der strategischen Geschäftsausrichtung und Digitalisierung gehen?

Wichtig ist eine strukturierte Vorgehensweise von der ersten Ideenfindung bis zur Umsetzung. Vielschichtiger Aktionismus führt dagegen nicht zum Ziel, sondern verbrennt wertvolle Ressourcen.

 

In den Unternehmens- und Geschäftsmodelltransformationen durch Digitalisierung sind zwei Vorgehensmodelle erfolgswirksam und hervorzuheben:

  1. Durch Wissen und Serviceorientierung zum Plattform-Unternehmen
    Präferierter Ansatz bei diesem Vorgehen ist es, vom „klassischen Geschäft“ über das „Dienstleistungsunternehmen“ zum „Plattformunternehmen“ zu transformieren. Dieses Vorgehen passt in der Regel zu produzierenden Mittelständlern, die auch begleitende beziehungsweise ergänzende Services bieten. Bei diesen dominiert ein service- und wissensorientiertes Vorgehen. Im Unternehmen wurde über Jahre hinweg Spezialwissen aufgebaut, das für den Geschäftserfolg bislang essenziell ist. Wird dieses vorhandene Wissen zukünftig zum Beispiel durch Data Analytics, Machine Learning und künstliche Intelligenz angereichert, vernetzt und angewandt, können neue lukrative Potenziale gehoben werden.
    Durch moderne Kreativitätstechniken wird das vorhandene Wissen gezielt in Ideen und Innovation transferiert. Dabei werden mittels eines prototypischen Ansatzes Ideen zunächst in minimal sichtbare Dienstleistungs-Produktansätze übersetzt und anschließend erste Kundenverprobungen durchgeführt.
  2. Durch Technologie und Plattform-Produkte zum Plattform-Unternehmen
    Der Ansatz folgt einem technologieorientierten Vorgehen. Dabei verfolgen „klassische Unternehmen“  das primäre Ziel, Kompetenzen zur Beherrschung aktueller Internet of Things (IoT) Technologien aufzubauen. Die Unternehmen schaffen die notwendigen Strukturen, um mit den Datenströmen aus verschiedenen Quellen arbeiten zu können.
    Mit unterschiedlichen Tools werden aus unterschiedlichsten Daten Muster und Zusammenhänge sichtbar, die schlussendlich in Algorithmen automatisiert werden. Sichere Übertragungswege und eine vertrauenswürdige Speicherung der Daten sind hierbei grundlegend.
    Erste Schritte in der Daten-Visualisierung und -Analyse können durch vorkonfigurierte Werkzeuge von Plattformtechnologie-Anbietern ohne große Spezialisierung umgesetzt werden. Hieraus können neue Produkte wie Cockpits oder Analysetools entstehen, die zur Generierung von Wissen für den Kunden wie auch eigengenutzt werden können. Bei dieser Herangehensweise folgen die Ideen den Erkenntnissen aus den Daten, um daraus neue Dienste oder Services zu generieren.

 

Strategische und Implementierungsberatung im digitalen Zeitalter

Laut IHK-Unternehmensbarometer zur Digitalisierung 2017 sehen sich nur 27 Prozent der KMU in der digitalen Transformation gut aufgestellt. Die Experten von BrandtPartners sehen dies als Chance und Herausforderung zugleich, Unternehmen bei der strategischen Geschäftsausrichtung und Digitalisierung zu unterstützen.

Haben Sie Fragen zu Digitalisierungsthemen in Ihrem Unternehmen?
Wenden Sie sich gerne direkt an Jan Brandt, Managing Partner bei BrandtPartners  oder an Thorsten Leplow, Senior Partner bei BrandtPartners und Experte für IT Technologien zur Adaption und Zukunftsausrichtung von  Geschäftsmodellen.

 

Über BrandtPartners

Überzeugende Beraterpersönlichkeiten auf Partner- und Beraterebene sowie ein exklusiv gepflegtes Business Netzwerk sind Grundlage für die Planung und Strukturierung strategischer und operativ wirksamer Geschäftsansätze, für deren finanztechnische Absicherung und für die Vermittlung der besten, verfügbaren Manager und Fachspezialisten zur Realisierung geplanter Unternehmensziele.

In unseren Mandaten setzen wir auf langjährige bewährte Beratungsansätze und Erfahrungen und garantieren eine ganzheitliche, erfolgswirksame Beratung.

Unsere Einbindung in Mandantenunternehmen ist stets direkt erfolgswirksam und qualitativ anspruchsvoll auf hohem Niveau. Wir werden am Erfolg gemessen und übernehmen in ausgewählten Projekten selbst unternehmerisches Risiko durch Investments in die Zukunft. Zum Wohl unserer Auftraggeber.

Der regionale Schwerpunkt der Tätigkeit von BrandtPartners ist der deutschsprachige und europäische Wirtschaftsraum.

Weiterführende Informationen über BrandtPartners finden Sie unter www.Brandt-Partners.com.

 

 

 

Bildquelle: pexels | Die KMU-Berater